5 Irrtümer zu VoIP-Telefonie

 

Telefonie über Dienste wie Skype oder Whats-App erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Auch immer mehr Unternehmen telefonieren über das Internet und nutzen Cloud-Telefonanlagen. Dennoch gibt es nach wie vor viele Vorurteile bzw. Irrtümer zum Thema Voice over IP (VoIP). Doch was ist dran? In diesem Blog gehen wir dieser Frage nach.

 

Irrtum Nr. 1: VoIP-Telefonie ist unsicher

Die Zugänge zu den VoIP Diensten sind passwortgeschützt. Wichtig ist, dass ausreichend sichere Passwörter verwendet werden.

SIP- und Cloud-Telefonanlagenanbieter verwenden außerdem Datenverschlüsselung. Da die Sprachinformationen bei der Voice-over-IP-Telefonie als Daten vorliegen, lassen auch diese sich verschlüsseln. Telefonate sind dadurch vor dem Abhören geschützt. Gebräuchliches Verfahren in diesem Umfeld ist das Secure Real-Time Transport Protocol (SRTP). Selbst über FMC (Fixed Mobile Convergence) eingebundene Mobiltelefone können SRTP zum sicheren Telefonieren nutzen. Die Telefonanlage der DIALOG telekom verwendet dieses Verfahren.

Gespräche, die innerhalb eines Unternehmens geführt werden, verlassen üblicherweise das firmeneigene Netz nicht und werden daher auch nicht über den VoIP-Anbieter zugestellt.

 

Irrtum Nr. 2: VoIP braucht viel Bandbreite und die Bandbreite des Internetanschlusses ist zu gering

Für eine störungsfreie VoIP-Telefonie sollte pro Telefonat eine Bandbreite von mindestens 100 Kbit/s verfügbar sein. Da heutzutage nahezu flächendeckend Breitbandinternet verfügbar ist, stellt diese Voraussetzung keine Hürde mehr dar. Für Unternehmen, die auf eine ausfallssichere Telefonie angewiesen sind, ist es dennoch empfehlenswert, eine nur für die Sprachtelefonie verwendete eigene zusätzliche Internetleitung zu nutzen. Spezialisierte Telekommunikationsanbieter wie DIALOG telekom verwenden sogenanntes Quality-of-Service, was bedeutet das ein Teil der Bandbreite des Internetanschlusses für die Telefonie reserviert ist und somit die Qualität der VoIP Telefonie sicher gestellt ist.

 

Irrtum Nr. 3: Mit älterer Hardware funktioniert VoIP-Telefonie nicht.

Falsch. Fast jedes handelsübliche Endgerät (PC, Tablet usw.) kann für die VoIP-Telefonie verwendet werden. Einzige Voraussetzung ist ein Mikrofon, oder für Videotelefonie zusätzlich eine Kamera. Die Umwandlung der Sprache wird üblicherweise von der Herstellersoftware übernommen.  Diese bietet dem Anwender die üblichen Funktionen, wie Abheben, Auflegen, Konferenzschaltung usw. Dank einfacher Bedienbarkeit, ist für deren Handhabung auch kein Spezialwissen notwendig.

Auch können herkömmliche Telefonanlagen mittels eines Adapters für VoIP genutzt werden. Das ist eine Alternative zur Cloud-Telefonanlage, wenn die Telefonanlage nicht ersetzt werden soll.

Das gilt auch für herkömmliche Faxgeräte, die mittels eines Adapters angeschlossen werden können. Allerdings sind sogenannte e-Fax Dienste, die auch auf IP-Technologie basieren wesentlich einfacher und komfortabler.

 

Irrtum Nr. 4: Die Sprachqualität ist schlechter als bei herkömmlicher ISDN-Telefonie:

Das stimmt nicht. Grundsätzlich ist die Sprachqualität von verschiedenen Faktoren abhängig und sie ergibt sich in der Regel aus der genutzten Infrastruktur des Anwenders.

Ein IP-Gerät kann beispielsweise über das LAN (IP-Tischtelefon, analoges Telefon über einen Adapter, Desktop-Softphone), WLAN (Laptop-Softphone, DECT IP-TelefonApp auf dem Smartphone) oder auch über das mobile Datennetz des Anwenders genutzt werden. Jeder dieser Zugangspunkte kommt als potenzielle Fehlerquelle infrage, wenn die Telefonie gestört ist.

Grundsätzlich sind alle verwendeten Netzwerkkomponenten miteinzubeziehen, denn diese haben großen Einfluss auf Störfaktoren wie Latenz (Verzögerung), Jitter oder Paketverlust. Die häufigste Ursache für schlechte Sprachqualität stellt jedoch eine unzureichende Bandbreite dar. Daher bieten Anbieter wie DIALOG telekom Internetanschlüsse mit reservierter Bandbreite für VoIP (Quality-of-Service) an.

 

Irrtum Nr. 5: Telefonie ist nicht zu jedem Anschluss möglich

Zu Anfangszeiten der VoIP-Telefonie war es tatsächlich notwendig, dass der Anrufer und der Angerufene den selben Client verwenden mussten. Diese Einschränkung ist mittlerweile Geschichte. Auch mit VoIP-Telefonie ist jeder Anschluss im öffentlichen Telefonnetz erreichbar.

 

Fazit:

VoIP-Telefonie bietet gegenüber der herkömmlichen Telefonie keine relevanten Nachteile, dafür aber viele Vorteile wie:

  • Die Umstellung auf VoIP spart bares Geld
  • VoIP Telefone funktionieren von überall. Eine der besten Features einer VoIP-Telefonanlage ist die Flexibilität.
  • Voice over IP Telefonanlagen skalieren gut

 

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